Geschichte Klavierbaus im 20. und 21. Jahrhundert
Von den wilden 1980ern bis in die neue Moderne

„Freilich dreht das Rad sich immer weiter“: Zur Geschichte des Klavierbaus im 20. und 21. Jahrhundert (Teil 2)

Teil 2: 1980–2017

In den 1980er Jahren beginnt die typische Musikerkarriere noch stets mit einer Blockflöte oder Mundharmonika und endet beim Streich- oder Tasteninstrument. Wer es sich leisten kann, der schickt sein Kind in eine Musikschule, auch wenn das gemeinsame Musizieren daheim aus der Mode gekommen ist. 

 

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Geschichte Klavierbaus im 20. und 21. Jahrhundert
Kraus & Pabst – damals eines der größten Klaviertransportunternehmen

„Freilich dreht das Rad sich immer weiter“: Zur Geschichte des Klavierbaus im 20. und 21. Jahrhundert

Teil 1: 1945–1980

Schon der Erste Weltkrieg hatte den Klavierbauern in Deutschland und weltweit arge Schäden und Verluste eingebracht. Es folgte eine Phase des Wiederaufbaus, doch so richtig erholen sollte sich der Markt in den deutschsprachigen Ländern nicht. In den Stuben, in denen zuvor gemeinsam musiziert worden war, ertönte nun immer häufiger Musik aus dem Radio. Und die weltweite Wirtschaftskrise führte dazu, dass sich immer weniger Haushalte ein Klavier leisten konnten.

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Menschen, Schicksale, Pianos. Teil 2
Zugang zur Klaviermusik kann Schicksale positiv verändern.

Menschen, Schicksale, Pianos – Teil 3

Vom Obdachlosen zum Starpianisten?

Warum aus dem Caveman keine Cinderella wird. Und Geschichten von Obdachlosen, die ihrem Leben mithilfe von Musik eine neue Richtung gaben, uns doch berühren und ermutigen dürfen.

Manche Storys scheint es nur im Film zu geben. Dass ein begabter Pianist als Obdachloser in einer Höhle lebt und aufgrund seines virtuosen Spiels eine zweite Chance erhält, erinnert beispielsweise an Kasi Lemmons amerikanisches Filmdrama „The Caveman’s Valentine“. Während sich aber in Lemmons Drama kein wirkliches Happy End einstellen will, schreibt das Leben zuweilen die schöneren Geschichten. Von Menschen, die ihre Obdachlosigkeit mithilfe frei zugänglicher Pianos überwinden konnten. Und von kleinen Alltagshelden, die im Hintergrund wirken, um solche Geschichten zu ermöglichen.

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Menschen, Schicksale, Pianos. Teil 2
Durch Behinderung nicht behindern lassen.

Menschen, Schicksale, Pianos – Teil 2

Das Unmögliche wollen und erreichen – jenseits der Sensation

Einmal Superstar sein. Berühmt werden, im Mittelpunkt stehen, viel Geld verdienen. Seit Beginn der großen Castingshows setzt sich dieser Traum mehr und mehr in den Köpfen und Herzen von Menschen jeden Alters fest – auch in solchen, die noch niemals im Leben ein Instrument gespielt oder singend auf einer Bühne gestanden haben. Sie wissen nicht, wie es ist, wenn man um jeden Ton kämpfen, sein Spiel immer weiter verfeinern, jahrelang als unbekannter Musiker durch die Gegend tingeln und sich nebenher noch als Kellner oder Taxifahrer verdingen muss, um den Traum, nicht einfach berühmt, sondern als anerkannter Musiker berühmt zu werden, zu bewahrheiten.

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Menschen, Schicksale, Pianos. Teil 1 Aeham Ahmad, Neil Tarabulsi
Syrien, Damaskus – Umayyad Moschee

Menschen, Schicksale, Pianos – Teil 1

Vom Ende der Normalität und dem Beginn eines außerordentlichen Werdegangs

Wir alle haben die Bilder vor Augen – von zerstörten Städten und Menschen, die die Grausamkeit des Krieges am eigenen Leib erfahren. Von jenen, die zum Bleiben verdammt sind, und jenen, denen es gelang, zu fliehen, die Furcht im Nacken, die Sorge um die Zurückgebliebenen in den Augen und Herzen. Hinter ihnen die zerstörten Städte Syriens, zu deren bekanntesten wohl Homs und Damaskus zählen. Vor ihnen die Ungewissheit, wie es weitergehen wird, was sie erwarten und hoffen dürfen.

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